Ökologische Flächenstichprobe

Die Ökologische Flächenstichprobe ist ein Untersuchungsprogramm zur landesweiten Langzeitbeobachtung (Monitoring) der Biodiversität in der Normallandschaft. Seit 1997 werden in Nordrhein-Westfalen alle Biotop- und Nutzungstypen sowie alle Brutvögel auf repräsentativen, zufällig ausgewählten Stichprobenflächen nach standardisierten Methoden kartiert und ihre Verbreitung auf die Landesfläche hochgerechnet. Veränderungen in der Verbreitung von Arten und Lebensräumen in der Normallandschaft können so beobachtet werden.

Ziel des Monitorings: wissenschaftlich belastbare Aussagen

Ziel der Ökologischen Flächenstichprobe ist die Erfassung des aktuellen Zustandes sowie der Veränderungen von Landschaften, Lebensräumen und Arten der Normallandschaft für statistisch belastbare, landesweit repräsentative Bilanzen, Hochrechnungen und Analysen. Die Monitoringdaten der Ökologischen Flächenstichprobe werden vorwiegend genutzt für:

Europäische Vorgaben und Berichtspflichten:

  • Berichtspflicht zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie
  • Berichtspflicht im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), nämlich
    • zum „High Nature Value Farmland“ (HNV)-Indikator
    • zur Evaluierung der Agrarumweltmaßnahmen
    • zum „Farmland Bird Index“ (FBI)-Indikator

Bundesvorgaben und -programme:

  • Brutvogel-Bestandsentwicklung
  • Nationale Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt

Landesspezifische Vorgaben:

Gesetzlicher Hintergrund:
§ 3 und § 5 Landesnaturschutzgesetz Nordrhein-Westfalen